HX Expeditions
Im Norden Europas ist einiges in Bewegung. Norwegen = Postschiffe von Hurtigruten, das war quasi ein Synonym. Anfang der 2020er Jahre kamen zwei Dinge zusammen, die zu größeren Veränderungen führten. Ohne dies hier weiter ausführen zu wollen, ein grober Abriß: Zum einen verlor die Hurtigruten-Reederei einen Teil der staatlichen Lizenzen für die Postschiffroute. 4 der bisher 11 Lizenzen gingen an den neuen Konkurrenten Havila. Folge Hurtigruten hatte also plötzlich 4 Schiffe „über“, die zu reinen Kreuzfahrtschiffen mit Expeditionscharakter umgebaut werden sollten bzw wurden. Die normalen Lizenzen weg (und damit auch deren Einnahmen), Kosten für die Umbauten – und dann auch noch Corona….Es gibt bessere Konstellationen.
Die Kreuzfahrtbranche hat insgesamt stark unter den Fahrverboten während der Corona-Jahre gelitten, Hurtigruten hat es noch etwas mehr getroffen. Immerhin konnten externe Investoren zum Einstieg gewonnen und so das Unternehmen gestützt werden.
Folge ist aber eben auch eine Aufspaltung in zwei unabhängige Gesellschaften, Hurtigruten und eben HX Expeditions, mit der es nun weltweit auf Expeditionskreuzfahrt geht, z.B. in die Antarktis, manchmal aber auch „nur“ von Hamburg nach Island oder Spitzbergen.
Man darf gespannt sein, ob dieses Konzept aufgeht und kann beiden Gesellschaften nur Glück wünschen. Die Voraussetzungen könnten schlechter sein: Die Fahrregionen stehen bei vielen Kreuzfahrtgästen weit oben auf der Wunschliste.
Wer keine Post mehr transportieren muß, hat mehr Platz an Bord und kann bei den Routen flexibel sein. So sollen in Zukunft auch mehr HX Expeditions ab Hamburg (s.u.) zu einigen Kreuzfahrten starten.
Flotte: (nach Baujahr):
| Name | Baujahr | BRZ | Länge | Kabinen |
| Fridtjof Nansen | 2020 | 21.765 | 140 | 264 |
| Roald Amundsen | 2019 | 21.765 | 140 | 264 |
| Fram | 2007 | 11.647 | 110 | 128 |
| Spitsbergen | 2009 |
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HX-Expeditions ab Deutschland: